Die letzten Kilometer sind die schlimmsten…

Kevin am 5. September 2011 um 20:14

…so kommt es mir zumindest vor. Aber nicht, weil ich irgendwelche Beschwerden, Schmerzen oder Sonstiges habe… Nein. Die letzten Kilometer (um genauer zu sein, die letzten 100km) sind einfach komplett ueberlaufen. Grund: Die Spanier!

Bei denen ist es naemlich so: Wer bei einer Bewerbung eine Compostela – also die Urkunde die bestaetigt, dass man gepilgert ist – vorzeigen kann hat gleich bessere Chancen fuer den Job. Um diese Urkunde zu bekommen muss man nun entweder die letzten 100km zu Fuss respektive die letzten 200km mit dem Fahrrad pilgern. Und dementsprechend sind momentan auf den letzten 100km die Spanier los…  Und es ist alles anders als vorher!
Die jetzt neu gestarteten sind unfreundlich, gruessen nicht, hoeren laut Musik, telefonieren beim Laufen, nehmen keine Ruecksicht, schmeissen ihren Muell in die Gegend und und und… Es macht – wenn ich ehrlich bin – nicht mehr den Spass wie die letzten Wochen!

Schoen zu sehen ist dann aber – auch wenn Schadenfreude auf dem Camino eigentlich unangebracht ist – dass es den jetzt gestarteten Pilgern so geht wie einem selbst vor vier Wochen. Sie laufen humpelnd, mit sichtbaren Schmerzen, Blasen an den Fuessen und und und… Wenn es mal bergauf oder bergab geht wissen sie nicht, wie sie am besten laufen sollen und sind langsam wie Schnecken… So hab ich es mir heute zum Spass gemacht und bin – auf einer laengeren Bergabstrecke – mit festgezurrten Rucksack locker-flockig an einer Gruppe von gut 50 Spanien vorbei gejoggt! :)

Aber umso schoener ist es, wenn man dann noch 5 Stunden Spaniertreiben endlich wieder ein Gesicht sieht was man ein paar Tage lang verloren geglaubt hat. Und wenn man sich einfach in ein Cafe setzt und einem der Gegenueber erzaehlt, dass er genau das gleiche Empfinden hat… Naja, noch zwei Tage bis nach Santiago und ich hoffe, dass das wilde Spaniertreiben auf meiner Verlaengerung ans Kap Finisterra wieder so rapide abnimmt wie es vor 50km angefangen hat.

Aber natuerlich sind die Spanier nicht die einzigen nervenden, genauso nervend sind die Pseudopilger die so 100 oder 150km vor Santiago einsteigen und sich ihr komplettes Gepaeck mti dem Taxi von Ort zu Ort fahren lassen und dann mit keinem Rucksack oder nur mit einem Handtaeschlein durch die Gegend laufen… Naja, ich bin ganz ehrlich. Wenn ich erkenne, dass es sich nicht um einen ‘echten’ Pilger handelt bin ich nicht so offen gegenueber der Person wie zu meinen ‘Leidengenossen’ denen man ansieht, dass sie zum einen schon laenger unterwegs sind, und zum anderen genauso genervt sind wie ich…

So, ich glaube das war mein erster Meckerbeitrag vom Camino… ich hoffe es bleibt auch der letzte… Auf die letzten 50km und die naechsten 90 nach Finisterra, danach mach mich etwas Urlaub fuer mich und meine Seele! :)

Vergeht die Zeit…

Kevin am 30. August 2011 um 18:47

Also, momentan vergeht die Zeit hier wie im Fluge… Ich befinde mich irgendwo in einem spanischen Dorf welches noch in dem Gebiet von León liegt, werde aber die naechsten Tage dann in Galicien rumspazieren. Heisst: Eukalyptuswaelder, neue Kulturen und wohl auch mehr Regen als bisher – von dem bin ich ja bis auf eine Stunde komplett verschont geblieben!

Inzwischen habe ich auch mal eine Blase, meine Zehen stehen einfach zu eng beieinander… Aber in der spanischen Apotheken-Pilger-Abteilung findet man wirklich gegen alle Pilgerproblemchen eine Loesung ;) Morgen dann mal ausprobieren und schauen wie es sich mit einem kleinen Abstandshalter zwischen den Dingern da unten laeuft (wer jetzt zweideutig denkt ist selbst dafuer verantwortlich :P )

Achja, zu dem einholen was ich im letzten Beitrag noch geschrieben hatte. Da ich die letzten drei Tage insgesamt 100km gelaufen bin, befinde ich mich sogar vor meiner urspruenglichen Pilgerwolke. Dafuer habe ich jetzt wieder viele neue aber auch teilweise bekannte Gesichter um mich herum. Entweder waren die genau so schnell wie ich oder haben halt mal mit dem Bus abgekuerzt.

Das wohl heutige Highlight war der Sonnenaufgang am Cruz de Ferro. Hierbei handelt es sich um ein Eisenkreuz auf einem 5m langen Eichenstamm. Der Pilgerbrauch gibt vor, hier einen mitgebrachten (und mitgetragenen) Stein aus der Heimat abzulegen. Somit legt man szmbolisch all seine Lasten ab.

Achja, das zweite Tagebuch ist auch schon fleissig am voll werden und die Ideen, wie ich das ganze spaeter der Oeffentlichkeit zugaenglich machen kann spriessen mir momentan aus dem Kopf! Und die Tatsache, dass das Ziel und die Verlaengerung momentan immer naeher ruecken, lassen einem das Pilgern noch leichter fallen!

Soviel bis hierher! :)

Halbzeit!

Kevin am 24. August 2011 um 12:07

Tatsaechlcih! Es ist soweit! Auch wenn sich die Kilometerangaben ueberall immer etwas unterscheiden, so sollte ich doch mit den heutigen Schritten die Haelfte des offiziellen Camino Frances (also ohne Verlaengerung ans Kap Finisterre) hinter mich gebracht haben! Ab jetzt steht auf den Kilometersteinen mit der noch zu laufenden Angabe eine Zahl < 400km, das ist ein tolles Gefuehl!

Ich befinde mich momentan mitten in der spanischen Meseta / Hochebene. Heisst, eigentlich sollte man hier extrem aufpassen weil es kaum schattige Stellen gibt und so gut wie keine Wasserbrunnen bzw. die Wasserqualitaet hier sehr bescheiden ist. Bisher habe ich das Glueck gehabt, bei mittelmaessigem Wetter laufen zu koennen –> Heisst also, keine Meseta-Schweiss-Attacke.

Ich plane in zwei oder drei Tagen in Leon zu sein, und danach kommen wirklich fast nur noch Doerfchen die alle weniger als 5 oder 6 Kilometer Abstand zueinander haben. Dementsprechend sagt man sich da mal auch, dass man einfach noch ein Dorf weiter laeuft als man geplant hatte, mal schauen wie es wird. Momentan bin ich eh in einer ‘Rennlaune’: Ich stehe hier i.d.R. so um 5.15 Uhr auf und bin ab 5.45 Uhr unterwegs! Und hier in der Meseta kann man Gas geben, weil einfach alles flach ist. So habe ich heute morgen in 2 3/4 Stunden die ersten 18km hinter mich gebracht. Ansich kann ich momentan sagen, dass ich immer vor 12 Uhr Mittags schon im Zielort angekommen bin und eine gute Kilometerzahl gelaufen bin.

Trotz meinem Pausentag von neulich mit meinem Knie habe ich auch fast alle wieder ‘eingeholt’ die ich vor gut einer / eineinhalb Wochen zuruecklassen musste. Teilweise weil sie selbst mal ne Pause gemacht haben, teilweise weil sie kleinere Etappen laufen und und und. Viel schoener ist es wenn man sogar Leute einholt die ganz offen zugeben, dass sie mehrere Etappen mit dem Bus abgekuerzt haben… :-)

Achja, das neulich erwaehnte, sich sehr schnell fuellende Tagebuch muss unbedingt in Leon ergaenzt werden. Von den  Seiten vom Anfang sind momentan noch ca. 16 oder so frei… Die bekomm ich in den paar Tagen dann wohl auch voll…

So, jetzt mal schauen wie weit die Waesche ist, da sich der Himmel gerade wieder etwas zuzieht. Und irgendwo dann einkaufen, schauen was man heute Abend kochen kann und einfach mal wieder in den Tag hinein leben… Ich mag das Pilgerdasein irgendwie =) Habe auch schon mit einer guten Freundin ausgemacht, dass wir naechstes Jahr durch Schottland trekken wollen… Ich bin halt doch irgendwo verrueckt ;)

 

Und weiter geht’s!

Kevin am 16. August 2011 um 13:44

So, da bin ich, in Najera!

Die letzten beiden Tage waren aufgrund einer Knieverletzung nicht so toll, aber ich habe dann trotz spanischem Feiertag gestern eine geoeffnete Apotheke gefunden und das Glueck, mir dort eine Kniebandage zu kaufen. Zwar straeubt sich hier mein Physiotherapeutengewissen (Neuromuskulaeres-System, Feedforward und so…) aber mit dieser Bandage gingen heute echt geile 30km!

Und wie es der Zufall will, habe ich dann heute zwei neue Mitpilgerinnen (deutsche =) ) getroffen, von der eine genau die selbe Problematik hat wie ich. Also so wie bei mir die letzten Tage erstmal notfallmaessig einen Kurzzugbindenverband drum und bei der naechsten Apotheke gleich ne Bandage gekauft.

Ansonsten kann ich sagen, dass ich gestern ein Caminoopfer geworden bin. Nach einer kleinen sehr gedankenreichen und emotionalen Phase habe ich mich dazu hinreissen lassen, in der Kirche ein mir vom Barbershop bekanntes Irish Blessing zum besten zu geben. Es ist schon verwunderlich, wie man sich hier in wenigen Tagen veraendert. Man kommt mit sehr vielen Menschen in Kontakt und das praegt einen. Genauso laesst man ab von Dingen wie ‘Wie seh ich heute aus’ oder Anderem… Und, und, und…

Naja, ich werde mich nicht zu lange vom Internet hinreissen lassen. Gleich gibt es eine gemuetliche Sieasta und dann mal schauen, ob heute Abend selbst gekocht wird oder ein Pilgermenue auf dem Plan steht. Den einzigen richtigen Luxus den ich mir heute Leiste ist die Waschmaschine der Pilgerherberge. Habe mit zwei anderen Pilgern zusammengelegt und wir Waschen fuer drei Euro. Passt!

Bis dahin – Buon Camino!

Lauf!

Kevin am 12. August 2011 um 20:12

Was fuer ein Tag! Dafuer nutze ich jetzt mal die Chance des kostenlosen Internets in meiner heutigen Herbege.

Mir geht es, bis auf meines Erachtens normale Pilgerwehwehchen sehr gut und ich habe mich auch in den Pilgeralltag sehr gut zurecht gefunden! Mit der heutigen Etappe (die etwas anders verlief als geplant) habe ich auch sehr gut die 100km Marke ueberschritten und kann mal wieder weiter nach vorne blicken, obwohl ich mir nun auch mal eine ruhigere Etappe erlauben will, um meine Fuesse zu schonen.

Es ist erstaunlich, wieviele verschiedene und auch gleichgesinnte Personen man hier kennenlernt. Nicht nur aus Deutschland, sondern aus allen moeglichen Laendern! Und vorallem ist es erstaunlich, wie gut ich mit dem (meines Erachtens) schlechten Schulenglisch meinerseits hier voran komme.

Inzwischen habe ich mir abgewoehnt, dass ich eine Armbanduhr trage. Ebenso schalte ich mein Handy inzwischen schon unterbeusst ab ohne darueber nachzudenken und vermisse es nicht wirklich. Innerhalb von 5 Minuten hatte ich eben mein Emailpostfach gecheckt und festgestellt, dass nichts Weltbewegendes darin ist und ich merke, wie so langsam die Gelassenheit bei mir einsetzt! Es ist sehr schoen zu merken, wie schnell einen der Camino veraendert. Ich glaube vor drei Tagen waere ich nocht nicht nur in Boxershort bekleidet und mit einem langaermligen Fleeceoberteil auf der Strasse gestanden und haette mich mit wildfremden Menschen auf Englisch unterhalten…

Naja, was soll ich noch gross schreiben? Ich will noch garnicht so viel preisgeben von den Emotionen und Erfahrungen die man hier sammelt! Mein Tagebuch wird mir – wenn ich soviel weiterschreibe – auf keinen Fall ausreichen. Und was ich davon alles veroeffentlichen werde, seht ihr dann wenn ich wieder in Deutschland bin ;)

Bis die Tage! Buon Camino!

Erste Berichte

Kevin am 9. August 2011 um 16:36

Ich habe es tatsaechlich begonnen!

Am Sonntag kam ich Abends in St. Jean Pied de Port an und bin am Montag gleich mal eine ziemlich lange und Hoehenmeter-reiche Strecke gelaufen… Und als ob ich davon noch nicht genug gehabt haette, heute gleich nochmal 28 Kilometer.

Die ersten beiden Herbergen waren – im Gegensatz zu der heutigen – ein wahrer Luxus. Aber damit habe ich ja schon fest gerechnet und bin froh, dass ich dementsprechend alles dabei habe um einen direkten Matratzenkontakt zu vermeiden. Im Supermarkt des Dorfes (ich bin Momentan in Larrasoñoa) – welcher aus einer umgebauten Garage besteht – habe ich mich dann mal fuer morgen eingedeckt, wo ich nur eine kleine Etappe vor mir haben werde.

Inzwischen scheinen viele Herbergen Internet anzubieten, die Preise sind akzeptabel und halten mich davon ab, laenger als noetig zu bleiben. Diesen Beitrag sehe ich gerade schon als Luxus an und werde dies die naechsten Tage auch noch einschraenken.

Bis dahin, man hoert voneinander! Buon Camino!

Packliste

Kevin am 5. August 2011 um 11:03

Am Körper:

Falke Wandersocken
Odlo Funktionsboxershort
Meru Trekkinghose Lang
Odlo Funktionshemd
Softshell Jacke
Halstuch
Hut
Sonnenbrille
Wanderschuhe
Armbanduhr

In der Bauchtasche:
Digitalkamera
Handy
Wörterbuch
Reiseführer
Taschenmesser
Feuerzeug
Schafanhänger
Sonnenbrille

In der Brusttasche:
Ausweiße / Impfpass
Bankkarten
Geld
Zugtickets
Pilgerausweiß

Im Rucksack:
Schlafsack + Inlet
Isomatte
Freizeitschuhe
kleines Kissen
Erste-Hilfe Tasche en masse
Kulturbeutel mit Rasierer, Mini-Shampoo, Mini-Deo, Mini-Maniküre, Zahnbürste, Zahnpasta, Sonnencreme, Seife, Waschmittel für Kleidung
Kramstasche mit Nähzeug, Stirnlampe, Ersatzelektrolyten/Magnesium, Tempo, Tape
Mikrofaserhandtuch
Ladegeräte Handy und Digitalkamera
Tagebuch mit zwei Stiften
Fotos von den Lieben
Falke Wandersocken
Falke Freizeitsocken
Meru Trekkinghose lang und kurz
Odlo Funktionsshirt
Odlo Funktionsunterwäsche
Kaikalla Pulli + Fleece
Halstuch
Gürtel
Regenponcho
Stein für das Cruz de Ferro
Lock-Tupperdose befüllt mit Besteck, Faltbecher

Inspirativer Ideenklau

Kevin am 30. Juli 2011 um 11:00

  Darf ich vorstellen? Das ist ein kleines süßes Schaf! Okay, und wer kennt alles den Film ‘Die fabelhafte Welt der Amelie’? In dem Film entwendet die Hauptdarstellerin ihrem Vater einen Gartenzwerg und gibt diesen einer Freundin, welche als Stewardess arbeitet, mit auf Reisen. So erhält der Vater in der folgenden Zeit aus allen Ländern der Welt Fotos von seinem Gartenzwerg.

Nur was hat das jetzt mit meinem Jakobsweg zu tun? Naja, das Schaf habe ich als kleine Gedankenstütze um eine ganz bestimmte Person nicht zu vergessen. Und ich hatte die Idee, leicht abgewandelt zum oben genannten Film einfach jeden Tag ein Foto von einem Ort zu machen wo ich gerade bin… Also um genauer zu sein, ein Foto von dem Schaaf an einem Ort zu machen, wo es gerade ist. Bin ich mal gespannt, was da für eine Fotoserie entsteht – und wann es heißt ‘da is wieder der verrückte Pilger der Schlüsselanhänger fotografiert’…

Noch eine Woche!

Kevin am 30. Juli 2011 um 08:20

Ich weiß, ich habe jetzt schon sehr lange nichts mehr von mir hier hören lassen… Kleine Auflistung, was in den letzten Wochen alles passiert ist: Examen mit einem mich sehr zufriedenstellenden Ergebnis bestanden, Umzug in die neue Wohnung, Arbeiten wie immer, Pflegen der während des Examens viel zu vernachlässigten Freundschaften und natürlich Vorbereitungen für den Jakobsweg!

Und langsam rückt nun letzteres immer näher! Genau heute in einer Woche werde ich wahrscheinlich total aufgekratzt zum dritten Mal meinen Rucksack durchschauen ob ich auch wirklich alles dabei habe… Wobei ich mir momentan auch manchmal denke: ‘Früher sind die Leute einfach aus dem Haus raus spaziert und was se nich dabei hatten, hatten se halt nicht…’ – mal schauen was sich da in den nächsten Tagen noch alles so ergibt…

Was mir momentan am meisten zu schaffen macht ist die Tatsache, dass ich mich doch abfinden muss, über mehrere Wochen sehr knappen Kontakt zu meinen liebsten Personen zu haben. Klar, ich werde ein Handy mitnehmen – aber das sollte nur für den Notfall sein. Bestimmt schick ich ab und zu mal ne SMS oder bin auch froh, wenn man mir eine schreibt, aber Dauertelefonate und Chats werden einem Abstrich unterliegen… Bin mal gespannt wie ich damit klarkommen werde, nicht sofort alles zu wissen und vorallem, was mich dann am Ende alles an Überraschungen erwarten :-)

Soviel mal für den Moment, später mehr… Die nächsten Tage wird es noch einige Einträge geben…

Es nimmt Form an!

Kevin am 30. Mai 2011 um 07:37

So, trotz Examen habe ich mich dazu gerungen und mich durch die Unwelten der Anreisemöglichkeiten gewühlt, und tatsächlich habe ich nun eine (meines Erachtens) passable Anreisemöglichkeit gefunden!

Ich werde Samstag Abends um 23.30 Uhr am Mannheimer HBF in einen Bus der Eurolines steigen und mit diesem über Nacht nach Paris fahren, wo ich am Sonntag morgen um 06.15 Uhr ankomme. Dann hab ich von da aus eine Stunde Zeit um mit dem Taxi eine knapp 17 km lange Strecke zum nächsten Bahnhof zu bewältigen. Ab dort – von Paris Montparnasse – geht es dann mit dem TGV um 7.15 weiter nach Bayonne (Ankunft um 12.17) wo es dann um 14.31 weiter mit dem Zug nach St-Jean-Pied-de-Port gehen wird, wo der Zug hoffentlich um 15.49 eintreffen wird.

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